Bildgenerierung in der one.intelligence platform
Die one.intelligence platform bietet eine integrierte, modellunabhängige Bildgenerierung, die in allen Standard‑Sprachmodellen sowie in individuellen Modellen und Assistenten genutzt werden kann. Die Generierung bzw. Änderung eines Bildes kostet dabei 10 oi-calls.
Aktivierung der Bildgenerierung
Grundsätzlich gilt: Die Fähigkeit zur Bildgenerierung muss in den Modelleinstellungen aktiviert sein.
- Bei allen Standard‑Sprachmodellen (z. B. ChatGPT, Google Gemini, Claude) ist diese Fähigkeit bereits standardmäßig aktiviert. Dennoch ist es erforderlich, im jeweiligen Chat über Schaltfläche "Integrationen" die Funktion „Bild“ zu aktivieren:

- Bei individuellen Modellen und eigenen Assistenten muss die Bildgenerierung zunächst explizit in den Modelleinstellungen aktiviert werden. Optional kann sie dort auch als Standardfunktion definiert werden, sodass bei jeder Antwort automatisch ein Bild erzeugt wird. Ansonsten ist die einzelne Aktivierung wie zuvor beschrieben erforderlich.

Unabhängig vom gewählten Modell wird für die eigentliche Bilderstellung im Hintergrund immer der Dienst Nano Banana Pro von Google verwendet.
Funktionsweise und Ausgabe
- Die Bildgenerierung wird über Integrationen → Bild aktiviert und muss aktiv sein, damit ein Bild erstellt wird.
- Die Generierung dauert im Schnitt 15–25 Sekunden.
- Die Ausgabe kann aus Bild und begleitendem Text bestehen, wobei der Text vom jeweils gewählten Sprachmodell / Assistenten stammt.
Technische Parameter und iterative Bearbeitung
- Technische Vorgaben wie das Seitenverhältnis des zu generierenden Bildes können definiert werden.
- Die Auflösung wird wiederum automatisch von Nano Banana Pro festgelegt und ist nur begrenzt steuerbar.
- Generierte Bilder lassen sich iterativ weiterbearbeiten (z. B. Anpassung von Hintergrund oder Stil), bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.
Bildgenerierung mit Vorlagebildern
- Es kann ein einzelnes Bild als Vorlage hochgeladen und gezielt verändert werden.
- Alternativ kann bspw. eine auf dem Bild erkennbare Person oder ein Objekt als Grundlage für ein neues Bild verwendet werden.
- Die Verarbeitung von mehr als einem Input‑Bild ist aktuell nicht möglich
5 Regeln für hochwertige Bildgenerierung
In ganzen Gedanken statt Keywords formulieren
- Natürliche Sprache wie in einem kreativen Briefing verwenden (z.B. "Ein Studio‑Porträt einer etwa 50‑jährigen Frau mit ruhigem, selbstbewusstem Ausdruck")
- Beschreiben, was, wie und warum
- Stichwort‑Listen vermeiden (z.B. "Frau, Porträt, Studio, dramatisches Licht, 4K")
Kontext und Zweck angeben
- Zielgruppe und Verwendungszweck des Bildes benennen (z.B. "Ein hochwertiges Bild eines Gourmet‑Sandwiches für die Website eines gehobenen Restaurants. Saubere Präsentation, natürliches Tageslicht, geringe Tiefenschärfe, professionelle Food‑Fotografie." anstatt "Sandwich auf Teller")
- Der Zweck steuert Stil, Qualität und Detailgrad
- Fehlender Kontext führt zu generischen Ergebnissen
Gezielt ändern statt neu generieren
- Bei weitgehend passenden Ergebnissen konkrete Anpassungen formulieren (z.B. "Behalte das Bild unverändert bei, ändere lediglich das Licht zu warmem Abendlicht und passe die Stimmung so an, dass sie intimer und einladender wirkt.")
- Kleine Änderungen ermöglichen höhere Kontrolle
- Die KI als dialogfähigen Gestaltungs‑Partner behandeln
Struktur und Konsistenz definieren
- Layout, Positionen und Bildaufbau festlegen (z.B. "Erstelle ein YouTube‑Thumbnail mit der Person aus Bild 1. Die Gesichtszüge müssen exakt gleich bleiben. Platziere die Person links im Bild, mit ausgestrecktem Finger nach rechts. In der Mitte großer, gut lesbarer Text: „3 Minuten“. Heller Hintergrund, hoher Kontrast, klare visuelle Hierarchie."
- Identität bei Personen oder Charakteren fixieren
- Referenzen, Skizzen oder präzise Anweisungen nutzen
Details und Qualitätsniveau klar festlegen
- Licht, Materialien und Stimmung explizit benennen (z.B. "Ein dichter Waldboden mit Moos und feuchten Herbstblättern nach einem Regenschauer. Weiches Morgenlicht fällt durch die Bäume, feine Texturen und sichtbare Details, geeignet als 4K‑Wallpaper." statt "Wald, cineastisch, ultra realistisch")
- Text immer eindeutig und wörtlich angeben
- Auflösung, Format und Einsatzzweck klar definieren
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